Aikido in Mainz

Techniken im Stand und Kniestand

Bezeichnung Übersetzung
Standtechniken
1. Form
2. Form
3. Form
4. Form
Vierseitenwurf
Innen- oder Eingangswurf
Handgelenkaußendrehwurf
Schleuderwurf (außen oder innen)
Atemkraft-Wurf
Armkreuzdrehwurf
Eckenkippwurf
Himmel- und Erdewurf




















NageWaza

NageWaza unterteilt sich in:
TachiWaza (Standtechniken)
HanmiHantachi (Nage kniet, Uke steht)
SuwariWaza (Nage und Uke sitzen)
Ikkyo

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Nikyo

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Sankyo

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Yonkyo

Yonkyo, „die vierte Technik“, ist eine der grundlegenden Haltetechnik (katamewaza) im Aikido. In Aikido Kreisen wird er als etwas besonderes, wegen des eindeutigen Schmerz den er verursacht, betrachtet. Nicht alle Leute sind für den Yonkyo empfindlich. Einige Aikidoka haben nur leichten Schmerz, wiederum andere gar keinen. Es gibt Meinungen von Lehrern, dass ungefähr einer von fünf Personen gegen den Yonkyo „immun“ sind. Beim Üben stellt sich der Uke natürlich schnell auf den Yonkyo ein und kann durchaus dem Schmerz wiederstehen und die Technik als unwirksam erscheinen lassen. Dies ist aber von geringer Bedeutung und wir sollten uns doch im Yonkyo üben. Man sollte sich nicht darauf konzentrieren, dass der Yonkyo Schmerzen verursachen muss, sondern man unterstützt die Führung des Uke’s (Technik) durch den unverhofft auftretenden Schmerz. Der Yonkyo sollte plötzlich und überraschend ausgeführt werden, wie ein ablenkender Atemi. Am Anfang hat man gewöhnlich Probleme den richtigen Druckpunkt zu finden. Die Griffposition sollte so sein wie die korrekten Haltung eines Schwertes. Die sind Hände sind leicht nach Innen gedreht und die Kraft liegt in den kleinen Fingern. Wenn man so Uke’s Arm greift ist man in der richtigen Position. Der Druck wird dann durch den Ballen zwischen Zeigefinger und Mittelfinger erzeugt. Es ist darauf zu achten, dass die kleinen Finger ihre Kraft nicht verlieren, da dadurch wird die Wirkung des Yonkyo reduziert wird. Der Yonkyo muss jetzt fest und plötzlich erfolgen.
ShihoNage

Wegen des übereinstimmenden Bewegungsablaufes mit der Grundform des Schwertziehens und -schlagens wird die Technik auch als 'Schwertwurf' bezeichnet.
Nage übernimmt nach dem Eintreten oder Ausweichen (Sabaki) die Angriffs-(Waffen-)hand und führt sie in natürlicher Beugerichtung des Hand- und Ellenbogengelenkes auf einer spiralförmigen Bahn um sein Körperzentrum (Hara) zum Rücken des Uke und anschließend in Richtung auf den Boden. Der Abwurf ist in alle Aikido-Grundrichtungen (Shiho) sowie in Irimi und Tenkan möglich. Der Angreifer kann durch starke Beugung des Handgelenkes oder Verhebelung des Armes am Boden festgelegt bzw. entwaffnet werden.

IrimiNage

Grundlegende Aikido-(Wurf-)Technik, bei der Nage entschlossen schräg-vorwärts in die Angriffsbewegung eintritt. Uke wird aufgenommen, zentriert und spiralförmig um die stabile Körperachse von Nage geführt.
Angreifer und Verteidiger bilden in dieser Phase eine Einheit (Synthese der ursprünglichen Gegensätze).
Die durch Kreisbewegung (Fliehkräfte) hervorgerufene Gleichgewichtsbrechung (Kuzushi) sowie die Reaktion des Angreifers auf die Führung (Kontrolle) werden durch Nage verstärkend ergänzt. Sie bewirken, dass der Angreifer nach hinten fällt bzw. abrollt.
KoteGaeshi

Nage übernimmt nach dem Eintreten oder Ausweichen (Sabaki) die Angriffs- (Waffen-)hand und führt sie auf einer durch die eigene Körperachse zentrierten Kreisbahn. Durch Veränderung der Position sowie der Kreisbahnebene entstehen Fliehkräfte, die das Gleichgewicht des Angreifers stören (Kuzushi). Dieser wird dann von Nage bei stark verdrehter Beugung des Handgelenkes mit einer eintretenden (Irimi) oder ausweichenden (Tenkan) Bewegung geworfen und kann am Boden festgelegt bzw. entwaffnet werden.
Hinsichtlich des Einganges und der Ausführung sowie des Abwurfes bzw. der Neutralisation sind viele Varianten möglich.
KaitenNage

Nage führt Uke an der Angriffs-(Waffen-)hand auf einer zentrierten Kreisbahn. Die dabei durch Veränderung der Position sowie der Kreisbahnebene entstehenden Fliehkräfte stören das Gleichgewicht des Angreifers (Kuzushi), der dann von Nage mit einer eintretenden (Irimi) oder ausweichenden (Tenkan) Bewegung geworfen wird.
KokyuNage

Der Verteidiger (Nage) nimmt den Angreifer (Uke) durch ergänzendes Sabaki verzugsfrei auf und absorbiert (neutralisiert) seine Angriffsenergie. Durch die damit verbundene Gleichgewichtsbrechung (Kuzushi) entsteht ein Kräftevakuum, das von Nage mit einer eintretenden Bewegung sowie dem konzentrierten Einsatz seiner Atemkraft (Kokyu) explosionsartig ausgefüllt wird. Der Angreifer wird ohne Verstärkungen (Hebel, Druck auf Nervenpunkte, Atemi) nur durch Kokyu geworfen.
Die effektive Ausführung dieser Wurftechnik bedingt eine sichere Beherrschung aller Elemente und Prinzipien des Aikido.
JujiGarami

Der Angreifer (Uke) wird vom Verteidiger (Nage) so zentriert und auf einer Kreisbahn geführt, dass er nach der Gleichgewichtsbrechung (Kuzushi) mit gekreuzten (juji) und blockierten (garami) Armen abgeworfen werden kann.
Diese Technik eignet sich besonders gegen Angriffe von hinten. Ihre verletzungsfreie Ausführung bedingt eine sichere Beherrschung der Fallschule (Ukemi).
SumiOtoshi

Nage ergänzt Uke durch eine ausweichende Bewegung (Sabaki) und führt ihn am Arm bzw. an der Hand sehr dynamisch auf einer spiralförmigen Kreisbahn um seine Körperachse. Die Gleichgewichtsbrechung (Kuzushi) und der Abwurf erfolgen in die Diagonalen (Ecken) zu den Hauptrichtungen. Beim direkten Eingang (Irimi) wird der Angreifer durch einen Gleitschritt nach vorn-außen kurz aufgenommen, außer Balance gebracht und verzugsfrei geworfen.
TenChiNage

Der Verteidiger (Nage) nimmt den Angreifer (Uke) mit einem eintretenden oder ergänzenden Sabaki auf und 'verankert' sein Körperzentrum (Hara) durch eine koordinierte (gegenläufig schneidende) Bewegung, indem er eine Schwerthand (Tegatana) nach oben (Himmel) und die andere nach unten (Erde) führt. Dadurch wird das Gleichgewicht des Angreifers gebrochen (Kuzushi) und er fällt auf den Rücken oder die Seite.
Diese Technik ist ein Symbol für die Stellung des Menschen zwischen dem Mikro- und Makro-Kosmos sowie seiner Bindung an den Himmel (Seele, Geist) und die Erde (Körper).

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